durchschnittsgedanken.

24
Jan
2010

'ne Nacht allein.

Ich trockne langsam mit sanften Bewegungen meine Tränen und wünschte, genau dies müsste ich nicht tun. Ich wiege mich selbst hin und her, weil niemand anderes da ist, der das für mich tun könnte. Ich klammer mich verzweifelt an mein eigenes selbst und stell mir vor, wie jemand sich an mich klammert und in meine feuchten Augen blickt und mir sagt, dass alles gut wird und er es nicht ertragen kann mich so traurig zu sehen, weil es ihm auch das Herz bricht. Ich wünsche mir einfach nur jemanden, der mich zudeckt und mir sagt: Du bist zwar Schuld, aber das wird alles. Es geht weiter, es wird besser, es hört nicht auf. Du wirst so bleiben, wie du bist und du wirst sicherlich nicht verbittern. Und ganz ganz wirklich wirst du auch niemanden mehr verlieren. Nie wieder. Und wenn ich persönlich dafür Sorge trage.
Ich will nicht alleine hier sitzen und versuchen mich durch tippen, schreiben oder lesen abzulenken. Weil es sowieso nicht funktioniert. Ich möchte, dass jemand meine Hände ganz fest festhält und sagt: Guck mich an. Lass es sein. Beruhige dich, ich koche dir einen Tee.
Ich will dass mir jemand die Haare aus dem Gesicht streicht und mich umarmt während ich unter Tränen einschlafe und wenn ich aufwache da ist, um mich gleich wieder in den Arm zu nehmen und mir etwas vorzusingen, ganz gleich wie grausam es klingt. Jemand der mir einen so schlechten Witz erzählt, dass ich einfach drüber lachen muss und die Welt dann plötzlich viel schöner ist. Jemand der sagt: jetzt reicht es. Zieh dich an. Nimm Handschuhe mit und wir machen jetzt eine Schneeballschlacht, einen Schneeengel oder einen Schneemann.
Und dann tun wir das einfach. Ich wünsche mich in die Nacht zurück, wo der erste Schnee gefallen ist. Sie war so perfekt.
Ich will nicht alleine sein. Es tut weh, weh. So weh.

Atmen ist überbewertet. Ich brauch keinen Raum zum Atmen. Ich brauche jemanden, der mir die Luft nimmt, weil sein Körper sich so fest an mich drückt, dass ich nicht mehr atmen kann. Genau das brauche ich.

23
Dez
2009

fcuk

hey, da liegt schnee.
ich fühle mich sowieso die ganze zeit, als würde ich ausrutschen.
also warum nicht im weißen nass
?

20
Dez
2009

weltmeere.

in atmosphären schweben,
in ungeahnten galaxien.
mein herzschlag pocht in meinem ohr,
oder vielleicht ist es auch deiner.
die ewigkeit,
das für-immer
ist doch nichts.
ich schätze,
meistens ist das eigentlich wichtige:
das jetzt.

17
Dez
2009

...

küss mich.

10
Dez
2009

straßensound.

es regnet. in dieser großen stadt regnet es. nur zu dieser zeit, begnetet man keinen menschen und wenn, dann schirmen sie sich ab von der welt. mit ihren regenschirmen. wie sehr ich regenschirme verabscheue.
neben mir riecht es nach hund. vor mir der parkplatz und ich laufe und er läuft. der regen peitscht mir ins gesicht, er fühlt sich besser an als tränen. die haare kleben klitschnass an meinem gesicht und unsere schritten hallen auf dem nassem asphalt wieder. mein herz klopft kaum merklich. in letzter zeit frage ich mich sowieso, ob es noch schlägt.

mir geht es richtig gut, ich habe es bloß noch nicht gemerkt.

vielleicht morgen.

1
Dez
2009

alright.

when i'm just bad news.
than you're a liar.

atmen fällt oft schwer in letzter zeit. und es ist merkwürdig, wenn so alltägliche dinge, plötzlich nicht mehr ordentlich funktionieren.
die magenschmerzen machen es auch nicht wirklich besser.
und eigentlich will ich nur weg von hier.

doch.
was ist eigentlich wichtig?
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bright side.

.

Ich hab dich lang nicht mehr gesehen.

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